Wildkräuterführung in Rechberghausen ein voller Erfolg
Ende April machten sich aus verschiedenen Ortsvereinen die Landfrauen auf den Weg zur Wildkräuterführung in Rechberghausen. Frau Anita Gärtner, Coach für essbare Wildpflanzen (nach Dr. M. Strauss) konnte viel zu den einzelnen Pflanzen am Wegesrand erzählen. Wer weiß denn schon dass die Blüten des Spitz-Ahorn essbar sind? In Pfannkuchenteig ausgebacken eine Delikatesse, oder ins Trinkwasser gegeben für den Geschmack. Auch das gemeine Wiesenschaumkraut findet in der Küche Verwendung, es schmeckt nach Meerrettich, gerne in einen Salat oder für einen Quarkaufstrich verwenden.
Weiter geht der Spaziergang und Frau Gärtner teilte begeistert ihr Wissen mit uns. Sie zeigte auf eine unscheinbare Pflanze: Der kleine Wiesenknopf auch Bibernelle genannt, er ist eine mehrjährige Staude, kleingeschnitten schmeckt er z. B. lecker im Gurkensalat.
Eine kleine Rast mit Snack war angesagt. Frau Gärtner brachte „Angebratenes“ zur Verkostung mit: Bärlauchblüten- und Knospen, Spitzwegerichknospen sowie Löwenzahnknospen in Butter angebraten und mit Salz, Pfeffer und etwas Tomate verfeinert. Mit etwas Weißbrot angerichtet, war das sehr lecker.
So vieles am Wegesrand ist essbar: Brennnesseln-Chips oder Bärlauchblätter-Chips – Frau Gärtner hat für alles eine Verwendung in der Küche.
Ein weiterer Tipp: Wiesenlabkraut oder Rosenblütenblätter über Nacht in Sahne einlegen, anschließend Blätter entfernen und die Sahne aufschlagen, schmeckt sehr besonders.
Zum Abschluss ein süßes Gundermann-Pesto mit Birnenschnitz. Keine der Frauen konnte sich ein süßes Pesto vorstellen und doch zauberte unsere Fachfrau dieses aus ihrer Tasche und alle waren nach der Verkostung voll des Lobes.

