Lage

Durch seine dichte Bevölkerung und seine Industrie ist der Kreis Göppingen stark geprägt. Dennoch spielt die Landwirtschaft immer noch eine sehr wichtige Rolle, wenn auch in der Landwirtschaft relativ wenig Menschen beschäftigt sind.
Zwischen dem unteren Filstal und der Albhochfläche besteht nicht nur eine bedeutende Höhendifferenz, die Meereshöhen liegen zwischen 330 und 830 m, sondern auch ein entscheidender Unterschied in den natürlichen Bedingungen für die Landwirtschaft.
Besonders auffallend ist der hohe Anteil von absolutem Grünland, d.h. von Grünland, das sich nicht als Acker nutzen läßt.
Die Gründe dafür liegen in der verhältnismäßig hohen Niederschlagsmenge von 800 bis 900 mm im Albvorland und 900 bis 1000 mm auf der Alb und in der Topographie sowie in den Bodenverhältnissen. Die mittlere Jahresniederschlagsmenge im übrigen Kreisgebiet liegt bei 750 mm. Klimatisch liegt das Jahresmittel der Temperaturen zwischen 7° und 9° C. Auf den landwirtschaftlichen Nutzflächen wird eine intensive Landwirtschaft betrieben.

Der Kreis Göppingen hat, wie ein Blick auf die Landkarte zeigt, an drei der großen naturräumlichen Einheiten in Süddeutschland Anteil:

  • dem Albvorland, dem die Gebiete links und teilweise auch rechts der unteren Fils angehören,
  • dem Schurwald, der sich nördlich der Fils von Göppingen bis zur Flussmündung in den Neckar ausdehnt und der
  • Schwäbischen Alb mit dem Steilanstieg, dem Trauf und der Albhochfläche, die den südöstlichen Teil des Kreisgebiets einnehmen.